Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat 2025 insgesamt 379 Verkehrsunfälle registriert. Dies entspricht einem deutlichen Rückgang um 62 Unfälle gegenüber dem Vorjahr (2024: 441) und stellt einen der tiefsten Werte der letzten zehn Jahre dar. Das schreibt die Ausserrhoder Kantonspolizei in ihrer Verkehrsunfallstatistik. Nach einem Höchststand im Jahr 2024 sei die Zahl der Verkehrsunfälle nun wieder heruntergekommen. Im Zehnjahresvergleich bewege sich das Unfallniveau 2025 im unteren Bereich und bestätige damit insgesamt eine längerfristig stabile Entwicklung mit Schwankungen, so die Analyse der Polizei.
Die Zahl der verletzten Personen ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls leicht gesunken: Insgesamt wurden 135 Personen verletzt (2024: 145). Während sich die Zahl der Leichtverletzten von 116 auf 105 reduzierte, stieg jene der Schwerverletzten von 29 auf 30 an. Wie im Jahr 2024 kamen im Statistikjahr 2025 zwei Personen bei Verkehrsunfällen ums Leben.
Häufigste Unfallursachen
Die Hauptursachen für Verkehrsunfälle (exklusive Wildunfälle) bleiben unverändert. Am häufigsten haben folgende Faktoren zu Unfällen geführt:
- Nicht angepasste Geschwindigkeit
- Fehlverhalten bei Fahrbewegungen
- Zustand der lenkenden Person
- Missachtung des Vortritts
- Unaufmerksamkeit und Ablenkung
Insgesamt 60 Unfälle standen im Zusammenhang mit nicht angepasster Geschwindigkeit, davon 24 mit Personenschäden.
Alkohol und Fahrunfähigkeit
In 42 Fällen waren die Fahrzeuglenkenden zum Unfallzeitpunkt fahrunfähig, wie aus der Statistik der Kantonspolizei herauszulesen ist. In 57 Prozent dieser Fälle habe Alkohol eine Rolle gespielt.
Weitere Auffälligkeiten
Die Zahl der Motorradunfälle war stark rückläufig. Die Polizei registrierte 38 Töffunfälle (2024: 59), wobei sich bei rund zwei Dritteln (63 Prozent) der Unfälle Personen verletzten. Dieser Rückwärtstrend ist erstaunlich, aber umso erfreulicher. Ebenso auffällig: Die Anzahl der Wildunfälle ist rückläufig. 2025 sind 70 entsprechende Ereignisse registriert (2024: 84) worden. Am häufigsten betroffen waren Rehe.
Polizei setzt auf Prävention
Trotz der positiven Entwicklung bleibe die Verkehrssicherheit ein zentrales Anliegen der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden. Sie werde weiterhin ihre Präventionsarbeit und Kontrollen gezielt auf die Hauptunfallursachen ausrichten, wie sie im Communiqué betont.
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Töffunfälle nehmen markant ab 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-03-30 09:42:00
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