Von Mexiko nach Hollywood, vom „Desperado“-Durchbruch bis zur Oscar-Nominierung für „Frida“: Ihre Karriere war alles andere als geradlinig. Zum 60. Geburtstag blickt die „Krone“ auf Erfolge, schwere Kämpfe und das große Familienglück der Schauspielerin Salma Hayek zurück.
Still und unauffällig war der Weg von Salma Hayek noch nie. Am Mittwoch feiert die Schauspielerin ihren 60. Geburtstag – und kann auf eine Karriere zurückblicken, für die sie sich ihren Platz in Hollywood hart erarbeiten musste. Geboren in Mexiko, machte Hayek zunächst in ihrer Heimat als Schauspielerin auf sich aufmerksam. Anfang der 1990er-Jahre wagte sie schließlich den Schritt in die USA. Eine Entscheidung mit Hindernissen: Große Rollen für Latina-Schauspielerinnen waren damals eine Rarität.Der Durchbruch gelang ihr schließlich an der Seite von Antonio Banderas in Robert Rodriguez’ Actionfilm „Desperado“. Von da an war Hayek aus Hollywood nicht mehr wegzudenken.„Frida“ wurde zu ihrem HerzensprojektDer Film, der ihre Karriere wohl am stärksten prägen sollte, war jedoch ein anderer. Mit „Frida“ erfüllte sich Hayek 2002 einen lange gehegten Traum und schlüpfte in die Rolle der mexikanischen Malerin Frida Kahlo. Das Biopic wurde zum internationalen Erfolg. Insgesamt erhielt „Frida“ sechs Oscar-Nominierungen und gewann zwei der begehrten Trophäen. Hayek selbst wurde als beste Hauptdarstellerin nominiert.Für sie war das Projekt weit mehr als nur eine weitere Filmrolle. Hayek hatte jahrelang dafür gekämpft, die Geschichte Kahlos auf die Leinwand zu bringen und war auch als Produzentin beteiligt.Der bittere Schatten über ihrem größten ErfolgViele Jahre später bekam ausgerechnet dieses Herzensprojekt eine dunkle Seite. Im Dezember 2017 meldete sich Hayek im Zuge der #MeToo-Bewegung öffentlich zu Wort und erhob schwere Vorwürfe gegen den damaligen Filmproduzenten Harvey Weinstein.Sie schilderte, Weinstein habe sie wiederholt bedrängt und während der Entstehung von „Frida“ massiv unter Druck gesetzt. Unter anderem berichtete sie davon, dass Bedingungen für die Fortsetzung der Dreharbeiten gestellt worden seien und sie schließlich eine für sie belastende Nacktszene habe drehen müssen. Weinstein bestritt Teile ihrer Darstellung.Mit ihrem öffentlichen Bericht stellte sich Hayek damit in eine Reihe prominenter Frauen, die über ihre Erfahrungen mit dem einst mächtigen Hollywood-Produzenten sprachen. Die große Liebe fand sie in FrankreichWährend es beruflich immer wieder turbulent zuging, fand Hayek privat Beständigkeit. Seit 2009 ist sie mit dem französischen Unternehmer François-Henri Pinault verheiratet. Die beiden gaben sich ausgerechnet am Valentinstag in Paris das Jawort und feierten wenige Monate später noch einmal groß in Venedig.Ihre gemeinsame Tochter Valentina Paloma kam bereits 2007 zur Welt. Hayek wurde durch die Ehe außerdem Teil einer großen Patchworkfamilie und ist Stiefmutter von Pinaults drei weiteren Kindern. Dabei hat die Schauspielerin immer wieder betont, wie wichtig ihr die Familie ist. Gleichzeitig kehrte sie nach der Geburt ihrer Tochter vor die Kamera zurück und setzte ihre Karriere konsequent fort.Kurz vor dem 60er plötzlich OmaUnd kurz vor ihrem runden Geburtstag bekam Hayek sogar noch eine ganz neue Rolle geschenkt: Großmutter. Ihr Stiefsohn François Pinault Jr. und dessen Frau Lara Cosima Henckel von Donnersmarck wurden Eltern eines Sohnes. Hayek präsentierte den kleinen François im August stolz auf Instagram und verriet auch gleich ihren eigenen Kosenamen für ihn: „Panchito“.Damit beginnt für den Hollywood-Star pünktlich zum 60er ein neues Kapitel. Auf Ruhestand deutet bei Salma Hayek allerdings wenig hin. Nach mehr als drei Jahrzehnten vor der Kamera ist sie Schauspielerin, Produzentin, Ehefrau, Mutter, Kämpferin – und neuerdings eben auch Oma.
60 Jahre Salma Hayek sind damit vor allem eines: ziemlich viele Leben in einem.
Hollywood-Ikone – Salma Hayek wird 60: Das ist ihr bewegtes Leben 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-09-02 03:37:54
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