Die SV Ried hat mit einem 3:2-Comebacksieg gegen Altach die Tabellenführung in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga übernommen. Kingstone Mutandwa sicherte den Innviertlern mit einem lupenreinen Hattrick (62., 69., 93./Elfmeter) den Comebacksieg nach 0:2-Rückstand.
Altach hatte bis zur Roten Karte von Ousmane Diawara (58.) durch Treffer von Patrick Greil (27.) und Mohamed Ouedraogo (46.) geführt. Ried hat nun zwei Punkte mehr als Altach am Konto.Nach einer ausgeglichenen Startphase nutzten die Gäste ihre erste Chance zur Führung. Nach einem Rieder Fehlpass ins Zentrum erzielte Greil sein neuntes Saisontor nach Idealzuspiel von Vesel Demaku. Beim präzisen Abschluss des Stürmers war Andreas Leitner im Ried-Tor ohne Abwehrmöglichkeit. Die Innviertler antworteten mit einem Stangentreffer von Fabian Rossdorfer (31.), blieben ansonsten gegen die stabil verteidigenden Altacher aber ohne große Torgefahr. Diese legten im Umschaltspiel durch Greil beinahe nach. Ried-Goalie Andreas Leitner verhinderte das 0:2 mit einer Flugeinlage (43.).Ried-Trainer Maximilian Senft baute zur Halbzeit seine Offensive um. Mutandwa, der mit Sambias Nationalteam in Argentinien gastiert hatte, ersetzte Peter Kiedl. Sein großer Auftritt sollte kommen, doch den ersten Höhepunkt in Hälfte zwei setzte ein Altacher Nationalteamspieler: Ouedraogo, der ebenfalls spät von der Auswahl Burkina Fasos zurückgekommen war, verwertete 25 Sekunden nach Wiederbeginn eine Hereingabe von Yann Massombo per Kopf. Der Torschütze war von der Rieder Defensive völlig vergessen worden.Umschwung nach dem AusschlussAltach-Keeper Dejan Stojanovic war bei einem Kopfballaufsetzer von Nikki Havenaar auf dem Posten (55.). Nach einer weiteren Ecke ertönte die Rieder Torhymne verfrüht. Schiedsrichter Alain Sadikovski ahndete ein Blocken des späteren Torschützen Martin Rasner gegen Stojanovic – zum Entsetzen der Rieder Bank um Senft (56.). Die Kritik war noch nicht verstummt, da flog ein Altacher mit glatt Rot vom Feld. Diawara hatte im Luftduell mit Michael Sollbauer den Ellbogen ausgefahren (58.).Ein Sturmlauf der „Wikinger“ kündigte sich an, und dieser war rasch von Erfolg gekrönt. Stojanovic flog an einer Hereingabe von Ante Bajic vorbei und Mutandwa machte die Partie erst wieder spannend. Altach schaffte keine Entlastung mehr und Antonio van Wyk fand mit seiner Flanke erneut Mutandwas Kopf (69.). Danach ließ der allergrößte Druck der Heimischen ein wenig nach und Altachs Massombo brachte sich mit einer unsauberen Ballmitnahme im Konter selbst um eine Großchance. Das letzte Wort hatte jedoch Ried: Mutandwa verwertete einen VAR-Elfer zum 3:2 und jubelte über sein zwölftes Saisontor. Lukas Gugganig war Bajic auf den Rist getreten.SV Ried – SCR Altach 3:2 (0:1)Ried, BWT X Oberösterreichische Arena,5.122 Zuschauer, SR SadikovskiTore:0:1 (27.) Greil0:2 (46.) Ouedraogo1:2 (62.) Mutandwa2:2 (69.) Mutandwa3:2 (93.) Mutandwa (Foulelfmeter)Ried: Leitner – Havenaar, Sollbauer, Steurer – Rossdorfer (85. Nasrawe), Maart, Rasner (64. Eghosa), Pomer – Bajic (97. Kirnbauer), Kiedl (46. Mutandwa), Van Wyk (96. Mayer)Altach: Stojanovic – Milojevic, Zech, Jäger (95. Gorgon) – Ingolitsch (95. Yalcin), Demaku (95. Hrstic), Bähre, Ouedraogo – Massombo (80. L. Gugganig), Diawara, Greil (70. Mustapha)Rote Karte: Diawara (58./Tätlichkeit)Gelbe Karten: Mutandwa, Nasrawe bzw. Ingolitsch
Leader in Quali-Gruppe – Mutandwa-Hattrick! Ried dreht Spiel gegen Altach 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-04-03 20:01:14
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