Der aktuelle Gefängnisreport enthüllt neben den Kosten des Strafvollzugs auch die Zahl der Flüchtigen – und dass die Österreicher hinter Gittern bereits in der Minderheit sind.
Brisante Zahlen nach den parlamentarischen Anfragen des für die FPÖ im Nationalrat sitzenden Justizwachebeamten Christian Lausch. Demnach wurden im vergangenen Jahr insgesamt 18.812 zu Haftstrafen verurteilte Verbrecher in den heimischen Justizanstalten sowie auch forensisch-therapeutischen Einrichtungen für geistig abnorme Straftäter angehalten. Nicht einmal die Hälfte davon hatte 2025 einen österreichischen Pass.182,80 Euro am TagUnd wie hoch waren die durchschnittlichen Kosten pro Hafttag? Für den Steuerzahler beliefen sich diese pro Häftling auf eine stolze Nettosumme von exakt 182,80 Euro am Tag.Interessantes liefern die Antworten aus dem Justizministerium auch zum gelockerten Vollzug, etwa mit unbewachten Außenarbeiten bzw. beruflichen Tätigkeiten als Freigänger. 2566 Insassen genossen diese Vorzüge, hinzu kommen noch mehr als 550 Strafgefangene, denen Ausgänge gewährt worden sind. Nicht in ihre jeweiligen Zellen zurückgekehrt sind übrigens immerhin 106 Insassen.So viel kostete 2025 dem Steuerzahler ein Häftling, wenn er von Jänner bis Dezember in einer Justizanstalt inhaftiert war.Rund 20 „Häfenurlauber“ bleiben verschwundenAktuell wird im ganzen Land noch immer nach 21 dieser „Häfenurlauber“ gefahndet. „Unsere Justizanstalten sind am Anschlag und überbelegt. Dem wirkt man aber nicht entgegen, indem man großzügig Ausgänge und Freigänge gewährt, die natürlich eine Chance zur Flucht ermöglicht“, übt der freiheitliche Politiker Lausch Kritik. Zudem sei der hohe Ausländeranteil hinter Gittern „ein Spiegelbild der falschen Migrationspolitik“.
Gefängnisreport zeigt: – Jeder Häftling kostet uns 182 Euro pro Tag 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-03-28 14:25:52
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