Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat – wie berichtet – Vorwürfe sexualisierter Gewalt gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen bekannt gemacht. Er habe gestanden, jahrelang in ihrem Namen Fake-Profile betrieben und Männer zu sexuellen Kontakten getäuscht zu haben. Weshalb Ulmen das gemacht habe, schrieb Fernandes am Donnerstagnachmittag auf ihrem Instagram-Account.
Ulmen habe einen sexuellen Fetisch entwickelt, mit dem er nicht mehr aufhören habe können, teilte die 44-Jährige in dem Posting mit. „Es macht ihn geil, mich zu erniedrigen, und mich auf eine Art in meinem beruflichen Umfeld zu präsentieren, von der er wusste, dass ich sie schrecklich finden würde. Das gibt ihm ein Gefühl von Macht – Macht über mich“, analysierte Fernandes.Die Vorfälle hätten sich innerhalb eines Zeitraums von einem ganzen Jahrzehnt ereignet. Der Moderator und Schauspieler habe männliche Nutzer mit diversen gefälschten Profilen kontaktiert, darunter Fremde, aber auch Männer aus dem beruflichen Umfeld von Fernandes. Ulmen habe eine Geschichte verschickt, „die er erotisch fand“, aber auch pornografische Videos und erotische Fotos. Ihrem Ex-Mann sei es wichtig gewesen, dass das Material glaubwürdig wirke, etwa den Verdacht erwecke, als hätte er sie heimlich beim Sex gefilmt und nackt fotografiert.Hier sehen Sie das Statement von Collien Fernandes:Intensive Online-Affären mit 30 MännernDer 50-Jährige soll auf diese Weise mit etwa 30 Männern eine „intensive Online-Affäre inklusive Telefonsex“ gehabt haben. Zu Treffen sei es aber nie gekommen, weil er diese immer wieder kurzfristig abgesagt hätte. Nicht jeder Mann, den Ulmen angeschrieben habe, habe sich darauf eingelassen, stellte Fernandes in ihrem Posting weiter klar. Medien sollten den Deutschen einmal fragen, ob er seiner Ex-Frau gegenüber gewalttätig gewesen sei, und ob er pornografisches Material in ihrem Namen verschickt habe. Er wolle nichts unter Eid aussagen, „gar nichts“. Das Posting wurde innerhalb von nur einer Stunde etwa 34.000 Mal gelikt und erhielt in den Kommentaren viel Zuspruch. „Du bist ein unglaubliches Vorbild für uns Frauen. Dein Mut, deine Stärke inspiriert Tausende und hoffentlich bald Hunderttausende oder am besten noch mehr (…)“, schrieb etwa eine Instagram-Nutzerin.Anwalt: „Einseitige Schilderung“Wie berichtet, hatte Fernandes Anzeige gegen Ulmen erstattet und von einer „virtuellen Vergewaltigung“ gesprochen. Er sei aufgrund ihrer Anzeige gegen Unbekannt geständig gewesen und habe aus einer Art Besitzdenken heraus gehandelt. Ihr Ex-Mann, von dem sie sich vor Bekanntwerden der Vorwürfe im Herbst 2025 getrennt hat, bestreitet die Vorfälle. Sein Anwalt spricht von „unwahren Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung“ und kündigte rechtliche Schritte an. Laut deutschen Medien soll Ulmen aber Ende 2024 gestanden haben, Fakeprofile im Namen von Fernandes betrieben zu haben, um intime Interaktionen vorzutäuschen. Die Ermittlungen in Spanien laufen. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
Posting über Ex-Mann – Fernandes: „Macht ihn geil, mich zu erniedrigen“ 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-03-26 17:50:05
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