Die Lage im Konflikt mit dem Iran spitzt sich weiter zu – während US-Präsident Donald Trump von „sehr guten“ Gesprächen spricht, prüft das Pentagon laut einem Bericht bereits die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Soldaten in den Nahen Osten.
Wie das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider aus dem US-Verteidigungsministerium berichtet, soll ein möglicher Truppenaufmarsch Trump zusätzliche militärische Optionen eröffnen. Gleichzeitig laufen diplomatische Bemühungen mit der Regierung in Teheran weiter.Trump verlängert UltimatumTrump verlängerte zuletzt sein Ultimatum an den Iran zur Freigabe der strategisch wichtigen Straße von Hormuz. Bis zum 6. April um 20 Uhr (US-Ostküstenzeit) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, erklärte er auf der Plattform Truth Social. Zuvor hatte die Frist bereits mehrfach verschoben werden können.Streit um FristverlängerungNach Angaben Trumps habe der Iran um eine Verlängerung gebeten – zunächst um sieben Tage. „Und ich sagte: Ich gebe euch zehn“, sagte der Präsident in einem Interview mit Fox News. Als Begründung nannte er, dass iranische Stellen mehreren Öltankern die Durchfahrt durch die Meerenge erlaubt hätten.Dem widerspricht jedoch ein Bericht des „Wall Street Journal“. Demnach habe Teheran keinen zehntägigen Aufschub gefordert. Zudem stehe eine endgültige Antwort auf einen von den USA vorgelegten 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Konflikts noch aus. Vermittler berichten laut Zeitung, dass der Iran bereits Gegenforderungen gestellt habe.Spagat zwischen Drohungen und DiplomatieTrump hatte zuvor damit gedroht, iranische Kraftwerke zu zerstören, sollte die Führung in Teheran die Straße von Hormuz nicht vollständig und „ohne Drohungen“ für den Schiffsverkehr öffnen. Ein erstes Ultimatum war bereits ausgelaufen, ehe der Präsident wegen „sehr guter und produktiver Gespräche“ einen vorläufigen Aufschub gewährte.Iran kündigt Vergeltung anDer Iran reagierte seinerseits mit scharfen Drohungen. Für den Fall von Angriffen kündigte Teheran unter anderem die vollständige Schließung der Meerenge an. Zudem stellte die Führung Vergeltungsschläge gegen Energieanlagen in Golfstaaten in Aussicht.Verhandlungen mit vorsichtigem OptimismusUnterdessen zeigen sich US-Vertreter vorsichtig optimistisch. Sondergesandter Steve Witkoff sprach von „starken Anzeichen“, dass eine Einigung möglich sei. Man werde sehen, ob der Iran überzeugt werden könne, dass es „keine besseren Alternativen“ gebe.Nadelöhr der WeltwirtschaftDie Straße von Hormuz bleibt dabei der zentrale Streitpunkt. Die Meerenge ist die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren und zählt zu den wichtigsten Schifffahrtsrouten weltweit.Rund ein Fünftel des globalen Ölbedarfs sowie etwa 20 Prozent des Flüssiggashandels werden über diese Passage transportiert. Entsprechend groß sind die Auswirkungen des Konflikts auf den internationalen Energiehandel.
Trump droht weiter – 10.000 Soldaten? USA prüfen Mega-Truppenaufmarsch 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-03-27 08:08:50
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