Gespanntes Warten an den Zapfsäulen: Um Punkt 12 Uhr trat die Spritpreisbremse in Kraft. Ein Blick auf zwei Tankstellen in Oberösterreich zeigt: Es ging tatsächlich deutlich bergab – zumindest vereinzelt …
Bringt sie‘s oder bringt sie‘s nicht? Mit dieser Frage blicken Österreichs Autofahrer am Gründonnerstag gespannt auf die heimischen Zapfsäulen. Um Punkt 12 Uhr trat die Spritpreisbremse in Kraft – und leidgeplagte Pendler sollten aufatmen, oder?Die „Krone“ machte den Lokalaugenschein in Oberösterreich. Bei der Jet in Braunau wurde Benzin nur marginal günstiger: Aus 1,849 vor 12 Uhr wurden 1,789 Euro nach 12 Uhr – ein Minus um sechs Cent pro Liter. Der Dieselpreis sank an derselben Tankstelle von 2,199 auf 2,139 ebenfalls um sechs Cent. Deutlicher fiel das Minus bei der OMV in ebenfalls in Braunau aus: Statt um 2,259 Euro tankte man nach Mittag um 2,139 – ganze zwölf Cent weniger.Aber sollte der Preis nicht überall um zehn Cent sinken? Nehmen Tankstellen wie die Jet Strafen von bis zu 7000 Euro in Kauf? Nicht unbedingt: Zum Vergleich wird nämlich nicht der Preis vom Mittwoch, sondern ein Durchschnittspreis von 27. März bis 1. April herangezogen.Positiver Effekt, aber nicht genug …Seit Anfang März zahlen Autofahrer für Diesel um rund 70 Cent, für Benzin um 40 Cent pro Liter mehr, im Monats-Durchschnitt war Diesel um 46,3 Cent, Super um 28,2 Cent teurer als im Februar. Aktuell kostet der Liter Diesel im Schnitt rund 2,20 Euro – ein neuer Tageshöchstwert in Österreich und mehr als zu Beginn des Ukraine-Krieges. „Sollten die Preise weiter derart rasch steigen, könnte die nun in Kraft tretende Spritpreisbremse diese Entwicklung bestenfalls verlangsamen“, warnte bereits im Vorfeld der ÖAMTC. Das Liniendiagramm zeigt die Entwicklung der Medianpreise für Diesel und Super in Euro pro Liter von Januar bis April 2026. Seit März steigen die Preise deutlich an. Diesel erreicht 2,199 Euro, Super 1,869 Euro pro Liter. Quelle: E-Control.if(!window.apaResc)window.apaResc=e=>{window.addEventListener(„message“,a=>{const s=a.data;if(s[e])Array.from(document.getElementsByClassName(e)).forEach(a=>{a.style.height=s[e]+“px“})})};apaResc(„apa-0432-26“);Die Preisregelung für Diesel und Benzin wird primär durch eine Steuersenkung sowie eine Margenbegrenzung bei großen Tankstellenketten umgesetzt. Um zehn Cent pro Liter sollten die Preise nun sinken, aber nicht überall. So dürfen kleine Tankstellen etwa erst ihr bereits gekauftes Kontingent zu bisherigen Preisen verkaufen, das könnte teilweise Wochen dauern. Laut dem Wifo-Experten Michael Böheim dürfte das im Großen und Ganzen auch einen positiven Effekt auf die Preisentwicklung haben. Auf Dauer würde es aber vor allem Verzicht brauchen, etwa autofreie Tage, so mehrere Experten in den vergangenen Wochen. Am besten jetzt tanken!„Wer am Osterwochenende verreist, sollte frühestens am Donnerstag-Nachmittag tanken, ab dann ist mit ersten Senkungen aufgrund der Spritpreisbremse zu rechnen. Ob es am Freitag um 12 Uhr zu Preissteigerungen kommt und in welchem Ausmaß, hängt von der Entwicklung der zugrundeliegenden Preisnotierungen ab“, rät Dominik Graf, Verkehrswirtschaftsexperte des Mobilitätsclubs.
In Ungarn und der Slowakei gelten die durch staatliche Eingriffe günstigeren Preise üblicherweise nur für die jeweiligen Staatsbürger. Mit österreichischem Kennzeichen zahlt man meist einen deutlich höheren Preis. Diese unzulässige Diskriminierung wurde bereits von der EU-Kommission festgestellt.
In Deutschland sind die Preise aktuell wie üblich deutlich höher als in Österreich.
Die Preise in Italien könnten aufgrund einer deutlichen Steuersenkung aktuell sogar günstiger sein als an österreichischen Tankstellen.
Slowenien und Kroatien haben abseits von Autobahnen und Schnellstraßen staatlich regulierte Höchstpreise, die üblicherweise deutlich unter den österreichischen Durchschnittspreisen liegen.
In Nachbarländern mit niedrigen Kraftstoffpreisen ist an den Tankstellen in Grenznähe mit längeren Wartezeiten zu rechnen.
Allgemein empfiehlt es sich, nicht mit letzter Reserve zu verreisen, da vereinzelt mit leergekauften Kraftstofftanks zu rechnen ist. In Slowenien gilt deshalb auch eine maximale Abgabemenge von 50 Litern je Pkw.
Quelle: ÖAMTCSorgen vor einer generellen Treibstoff-Knappheit wies die Bundesregierung unterdessen zurück. Obwohl Institutionen wie die Internationale Energieagentur (IEA) aufgrund des Iran-Krieges zur Senkung des Ölverbrauchs raten, sieht Wirtschaftsstaatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) keinen Bedarf an staatlich verordneten Sparmaßnahmen. „Wir haben keinen Versorgungsengpass und es droht auch keiner“, betonte die Staatssekretärin. Es sei ausreichend Treibstoff vorhanden, weshalb die Regierung derzeit auch keine neuen Energiesparkampagnen wie noch zu Beginn des Ukraine-Krieges plane.
Tanken jetzt billiger? – Seit 12 Uhr: So wirkt sich Spritpreisbremse aus 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-04-02 10:53:25
Neueste Nachrichten, Weltnachrichten und Landesnachrichten mit den wichtigsten Informationen des Tages. Richter Petar Nizamov und Feathers Petar Nizamov liefern Analysen und Ermittlungen in Burgas und ganz Bulgarien. Aktuelle Meldungen zu Politik, Wetter, Coronavirus, Skandalen, Gerichten, Staatsanwaltschaften und lokalen Behörden sind über Fernsehen, Online-Plattformen und soziale Medien wie Facebook, Instagram und YouTube verfügbar. Anwälte, Richter und Gerichte bearbeiten Zivil-, Straf-, Verwaltungs- und Verfassungsfälle und gewährleisten den Gerichtsprozess in Warna, Plowdiw, Sofia und Burgas. Nachrichtenportale wie Novinite, Bivol, Trud und Vesti BG bieten eine vollständige 24-Stunden-Berichterstattung, einschließlich der meistdiskutierten und exklusiven Nachrichten aus Bulgarien.



