Am Freitag sind die Treibstoffpreise österreichweit erneut gestiegen. Laut aktuellen Daten der Regulierungsbehörde E-Control lag der Median für einen Liter Diesel bei 2,209 Euro (2,132 Euro am Donnerstag) und für einen Liter Superbenzin bei 1,789 Euro (1,748 Euro am Donnerstag). In manchen Nachbarländern ist das Tanken noch billiger.
Die Spritpreisbremse, die Donnerstagmittag in Kraft trat, soll die Preise an den heimischen Zapfsäulen um zehn Cent pro Liter drücken. Bisher ist das noch nicht passiert. Wirtschaftsforscherinnen und Wirtschaftsforscher prognostizieren aber eine leicht dämpfende Wirkung auf die Teuerung. Österreichs Regierung hat eine Steuersenkung sowie eine Margenbegrenzung bei großen Tankstellenketten eingeführt. Für einmal Tanken spare man sich damit gut fünf bis sechs Euro, sagte Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). „Ich halte das schon für eine wesentliche Maßnahme.“ Die Wirksamkeit werde außerdem laufend evaluiert.Aktuell darf nur dreimal die Woche (Montag, Mittwoch, Freitag) zu Mittag der Preis angehoben werden, gesenkt werden dürfen die Treibstoffpreise immer. Das empfiehlt der ÖAMTCSeit Anfang März ist der Preis für Diesel um rund 70 Cent gestiegen, für Benzin um 40 Cent pro Liter. Der Mobilitätsclub ÖAMTC empfiehlt unter anderem, bei Reisen ins Ausland zu prüfen, ob es günstiger ist, an einer heimischen Tankstelle oder erst im Zielort zu tanken. In Ungarn und der Slowakei gelten die günstigeren Preise durch staatliche Eingriffe üblicherweise nur für die jeweiligen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Mit österreichischem Kennzeichen zahle man einen deutlich höheren Preis, hieß es.In Deutschland seien die Preise wie üblich höher. Geld sparen könne man aber oft in Italien aufgrund einer Steuersenkung, in Slowenien und Kroatien – zumindest abseits von Autobahnen und Schnellstraßen. Die italienische Regierung hat die vor zwei Wochen eingeführte Entlastung bei den Kraftstoffabgaben am Freitag verlängert, und zwar bis zum 1. Mai. Damit sollen die Benzinpreise unter zwei Euro pro Liter gedrückt und Spekulationen bekämpft werden. Zudem sind strengere Kontrollen an Tankstellen vorgesehen, um Willkür zu verhindern. Die Maßnahme kommt auch Autoreisenden aus Österreich entgegen.Längere Wartezeiten möglich„In Nachbarländern mit niedrigen Kraftstoffpreisen ist an den Tankstellen in Grenznähe mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Allgemein empfiehlt es sich, nicht mit letzter Reserve zu verreisen, da vereinzelt mit leergekauften Kraftstofftanks zu rechnen ist. In Slowenien gilt deshalb auch eine maximale Abgabemenge von 50 Litern je Pkw“, teilte der ÖAMTC in einer Aussendung mit.
Urlauber, aufgepasst: – Bei diesen Nachbarn ist das Tanken noch billiger 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-04-04 08:20:05
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