Nachdem er „Guardian“-Reporter Giles Richards in Japan aus einer Medienrunde geworfen und damit für große Aufregung gesorgt hatte, erklärte Max Verstappen nun im Detail, was in den letzten Monaten vorgefallen ist.
Was bekannt ist: Verstappen erklärte vergangene Woche bei einem Termin, erst zu sprechen, sobald Richards den Raum verlässt. Der englische Reporter wollte nach dem Saisonfinale 2025 vom Red-Bull-Piloten wissen, ob ihm denn der Crash mit George Russell in Spanien letztlich die Weltmeisterschaft gekostet habe. „Ins Gesicht gelacht“Eine Frage, mit der sich Richards auf Verstappens schwarze Liste setzte. Wieso der Niederländer so sensibel reagierte, erklärte er wenige Tage nach dem Vorfall in Suzuka. „Diese Frage wurde mir letztes Jahr ziemlich oft gestellt, und ich glaube, ich habe sie mehr als 20 Mal beantwortet. Wenn also jemand nach dem letzten Rennen in der Pressekonferenz genau diese Frage stellt und dir dabei auch noch ins Gesicht lacht, dann hat das für mich mit einem totalen Mangel an Respekt zu tun. Und wenn du mir keinen Respekt entgegenbringst, warum sollte ich dir dann welchen geben?“, packte der 28-Jährige aus.„Ihr seht bei einer Pressekonferenz ja nur die Kamera, die auf mich gerichtet ist. Was ihr aber nicht seht, ist die Person, die gerade angefangen hat zu lachen. Und man konnte deutlich erkennen, dass in diesem Moment eine böswillige Absicht dahintersteckte. Das reicht mir“, so Verstappen weiter. Er sei lange genug in der Formel 1 um zu erkennen, wer gute und wer böse Absichten hat. „Wenn du mich in dieser Art und Weise auslachst, hast du eindeutig keine guten Absichten.“„Schwer, das nicht persönlich zu nehmen“David Coulthard, Vizeweltmeister der Saison 2001, kann Verstappen verstehen – wenngleich er sich darüber wundert, dass die Aktion des vierfachen Weltmeisters nicht unbestraft blieb. Der Schotte erinnert sich an seine aktive Karriere: „Ich habe durchaus Kritik erhalten und es gab immer eine Art Unterton – wenn zum Beispiel meine Fähigkeiten als Qualifyer infrage gestellt wurde, so war das zum Teil eine durchaus berechtigte Frage. Aber natürlich war es nicht einfach, immer wieder mit derselben Frage konfrontiert zu werden, zumal einige Journalisten deutlich abweisend waren. Es ist ihr gutes Recht als Journalist, das zu sagen, was sie sehen, aber es fällt schwer, das nicht persönlich zu nehmen, und kein Fahrer ist davon ausgenommen.“
„Was ihr nicht seht“ – Reporter rausgeschmissen: Max Verstappen packt aus 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-04-04 08:40:21
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