Die Inflationsrate steigt ebenso wie die Zahl der Arbeitslosen in Österreich. Die Umfragewerte der beiden einstigen Großparteien ÖVP und SPÖ rasseln parallel dazu in den Keller. Vor allem in den Ländern herrscht Panik – und die bringt Kanzler und Vizekanzler gewaltig zum Zittern …
Die beiden Regierungspartner ÖVP und SPÖ kommen nicht aus dem Umfragetief heraus. Gleichzeitig haben sie Landtagswahlen vor der Brust. Das lässt in den Parteien Panik aufkommen und befeuert aktuell Debatten über die jeweiligen Vorsitzenden neu. Vor allem in den schwarzen Kernländern Tirol, Ober- und Niederösterreich wächst die Nervosität: Zwischen Herbst 2027 und Frühjahr 2028 wird gewählt – beiden Parteien blühen Verluste.Babler als „Imagekiller“?Kurios: Wer sich in ÖVP und SPÖ umhört, bekommt oft denselben Satz zu hören: „Babler muss weg.“ In der SPÖ glauben Kritiker, dass es mit Babler nicht mehr nach oben geht. In der ÖVP wiederum geben viele dem SPÖ-Chef die Schuld am Image der Regierung.Nun bringt sich Gerhard Zeiler erneut in Stellung. Österreichs erfolgreichster Medienmanager (ORF, RTL, Warner) hat gegenüber Vertrauten klargemacht, dass er bereit sei, die SPÖ zu übernehmen. Der 70-Jährige tourt derzeit durch die Bundesländer und lotet unter führenden Genossen die Stimmung aus. Klar ist: Zeiler tritt nur an, wenn er in der Partei eine Art „Generalvollmacht“ bekommt wie früher Sebastian Kurz. Und: Von heute auf morgen wird es das nicht spielen.Michael Ludwig fällt die Schlüsselrolle zu. Aus dem Umfeld des Wiener Bürgermeisters ist zu hören: „Wenn es Gespräche geben sollte, würde er nichts sagen, und wenn es keine gibt, kann er nichts sagen.“Kommt jetzt Köstinger?Auch in der ÖVP grübelt man über die nahe Zukunft. Wie viel Zeit Parteichef und Kanzler Christian Stocker bleibt, um Umfrage-Erfolge nachweisen zu können, entscheidet sich nicht in Wien, sondern zwischen St. Pölten, Linz und Innsbruck.In schwarzen Kreisen wird ein alter Geheimplan neu gewälzt: Elisabeth Köstinger, Ex-Ministerin und enge Vertraute von Sebastian Kurz, könnte das Ruder übernehmen. Sofort oder bei vom Zaun gebrochenen Neuwahlen – auch unter Herbert Kickl als Vizekanzlerin. Überzeugt sind davon in der ÖVP aber beileibe nicht alle. Noch nicht?
Prominente Alternative – „Parteifreunde“ wollen Babler und Stocker stürzen 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-09-02 04:10:49
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NATIONALRAT MIT BUDGETREDE: BABLER (SPÖ) / STOCKER (ÖVP) IUSTITIA

