Unfassbare Tat im Bundesstaat New Mexico: Weil sie das Sorgerecht über ihren elf Monate alten Sohn verloren hatte, erschoss Madeline Veronique Daly ihr eigenes Kind. Der Mutter droht nun eine lebenslange Haftstrafe.
Daly hatte ihren Sohn Basil im Dezember des Vorjahres entführt, nachdem ein Gericht seinem Vater das Sorgerecht zugesprochen hatte. Die heute 36-Jährige brachte das Kind von Wyoming nach New Mexico – die Polizei spürte die Mutter auf und rückte zu einem Einsatz aus. Doch als die Beamten auf sie zugingen, rannte Daly zu ihrem nahegelegenen Wohnmobil. Dort fiel ein einzelner Schuss. Als die Polizisten in die Unterkunft eilten, mussten sie feststellen, dass Basil erschossen wurde. Danach wollte sie die Waffe gegen sich selber richten, was die Polizisten verhindern konnten. Mutter wollte verhindern, dass Sohn „hin- und her reist“Die Mutter erklärte die Einführung damit, dass sie „nicht zulassen wollte, dass ihr Sohn zweimal im Monat zwischen Nebraska und Wyoming hin und her reist“. Nach ihrer Verhaftung erklärte sie, sie habe ihren Sohn beschützen wollen und dass es sich gelohnt habe, das Kind zu töten, wenn dies bedeute, dass der Vater und die Verwandten des Jungen ihn nie wiedersehen würden. „Das war es wert“, erklärte Daly.Als sie die Beamten auf sich zukommen sah, habe sie sich gedacht: „Jake (Anm.: der Kindsvater) darf Basil nicht bekommen“, erklärte die Mutter. Sein Vater habe „nie etwas mit“ dem Jungen zu tun haben wollen – weder finanziell, noch körperlich oder emotional. Vor Gericht bekannte sie sich schuldig – sie wurde wegen Mordes verurteilt. Ihr droht nun eine lebenslange Haftstrafe.
„Das war es wert“ – Mutter erschießt Baby nach Verlust des Sorgerechts 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-08-31 05:41:03
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