Die US-Regierung hat Details zu ihrem geplanten Öl-Abkommen mit Venezuela veröffentlicht. Dabei wird ersichtlich, dass sich die Vereinigten Staaten quasi die vollständige Kontrolle über die enormen Reserven gekrallt haben. Der Zugriff auf diese könnte aber noch Jahre dauern …
Eine zentrale Rolle Trumps umstrittenen „Weltgeschichte-Deal“ soll das Unternehmen North American Blue Energy Partners (NABEP) übernehmen, wie aus einer Mitteilung des Weißen Hauses am Montag hervorgeht. Demnach räumt NABEP dem US-Verteidigungsministerium einen Anteil von 35 Prozent an seiner Muttergesellschaft ein.Vollständige Kontrolle der USAZudem gewährt das Unternehmen dem US-Außenministerium das Recht, 20 Prozent des derzeit und künftig produzierten Öl zum Selbstkostenpreis zu erwerben. Für die restlichen 80 Prozent der Produktion erhält das Außenministerium ein Vorkaufsrecht.Die US-Regierung bekommt zusätzlich ein Vetorecht bei der Ernennung von Mitgliedern des Verwaltungsrats. Eine Mehrheit der Verwaltungsratsmitglieder müssen zudem US-Staatsbürger sein. Die Venezolaner geben quasi ihre Entscheidungsmacht ab. US-Beamte erklärten gegenüber US-Medien, dass Washington die venezolanische Ölindustrie faktisch „auf unbestimmte Zeit“ kontrollieren werde.NABEP ist nach eigenen Angaben der zweitgrößte Ölproduzent in Venezuela. Es rechnet mit Investitionen von fast 100 Milliarden US-Dollar in die venezolanische Ölindustrie und mehr als 209 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen für den venezolanischen Fiskus.Infrastruktur muss erst aufgebaut werdenDas Abkommen soll die venezolanische Ölproduktion deutlich steigern und die Energiesicherheit der USA stärken. Experten erwarten allerdings, dass es wegen des schlechten Zustands der venezolanischen Ölindustrie Jahre dauern dürfte, bis zusätzliche Fördermengen spürbar werden.Die Infografik zeigt die politische und wirtschaftliche Krise in Venezuela. Das Land hat 31 Millionen Einwohner, etwa 8 Millionen sind geflüchtet. Die Armutsquote liegt bei 90 %. 95 % der Exporteinnahmen stammen aus Öl. Eine Karte zeigt die Lage wichtiger Städte wie Caracas und Maracaibo. Wichtige Ereignisse sind der Machtantritt von Nicolas Maduro 2013, die Verschärfung der Wirtschaftskrise seit 2014, Proteste 2017 und eine US-Militärintervention 2026, bei der Maduro festgenommen wird. Quelle: APA.if(!window.apaResc)window.apaResc=e=>{window.addEventListener(„message“,a=>{const s=a.data;if(s[e])Array.from(document.getElementsByClassName(e)).forEach(a=>{a.style.height=s[e]+“px“})})};apaResc(„apa-0023-26“);„Die Zahl der Reserven ist ein Bestand, der Jahrzehnte brauchen wird, um in tatsächliche Förderung umgewandelt zu werden,“ schrieb Tracy Shuchart, Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens Hightower Resource Advisors auf der Plattform X. „Die Ölmengen, die tatsächlich Einfluss auf die Spritpreise in den USA haben könnten, werden voraussichtlich erst in fünf bis 15 Jahren verfügbar sein.“Venezuela verfügt über enorme ReservenDas Öl-Geschäft ist für Venezuelas Regierung die wichtigste Einnahme- und Devisenquelle. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump will seit der Festnahme des damaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang des Jahres die großen Ölvorkommen des Landes für sich nutzen. Trump steht innenpolitisch unter Druck, weil der Iran-Krieg die Treibstoffpreise auch in den USA in die Höhe treibt.Mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel verfügt Venezuela über die größten Ölreserven der Welt. Es handelt sich dabei vor allem um Schweröl, das nur mit spezieller Technik gefördert und raffiniert werden kann.Trotz der enormen Reserven liegt die venezolanische Ölproduktion derzeit bei etwa einer Million Barrel pro Tag. Vor rund 20 Jahren waren es noch fast drei Millionen Barrel täglich.
Details zu Trumps Deal – Venezuelas Ölvorrat gehört de facto nun den USA 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-09-01 15:23:56
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