Nun steht in etwa fest, wie viele der insgesamt 180 Mitarbeiter des kriselnden Motorenbauers Elko König in Rankweil ihren Job verlieren werden. Das Unternehmen hat 32 Kündigungen angemeldet, tatsächlich dürften es aber weniger sein.
Gegenüber den „Vorarlberger Nachrichten“ gab Dieter Angerer, Geschäftsführer des Automobilzulieferers, an, dass es am Ende auf eine Zahl zwischen 25 und 28 Kündigungen hinauslaufen werde. Damit werden deutlich weniger Menschen ihren Job verlieren, wie noch vor einem Monat zu befürchten war. Wie die „Krone“ berichtete, hatte Elko König im Juli für die gesamte Belegschaft eine Frühwarnmeldung beim Arbeitsmarktservice eingereicht, damit sich das AMS auf eine mögliche Kündigungswelle vorbereiten kann.Massive wirtschaftliche ProblemeZwar betonte das Unternehmen schon damals, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handle, allerdings sind die wirtschaftlichen Probleme seit Langem bekannt. Nach einem Sanierungsverfahren im Jahre 2024 wurde für den verlustreichen Zylinderbereich eine eigene „Fortführungsgesellschaft“ ausgelagert, diese ist im heurigen Frühjahr wie geplant abgewickelt worden, rund 70 Mitarbeitende verloren dadurch ihren Job. Zudem hat das Unternehmen massiv mit der Transformation in der Motorenbranche zu kämpfen, weiters verschärft wird die Lage durch die hohen Produktionskosten in Österreich sowie die diversen globalen Krisen.Hoffen auf indischen PartnerDie Zukunft des Unternehmens hängt also an einem seidenen Faden, ohne strategischen Partner und neuer Liquidität sieht es sehr düster aus. Große Hoffnungen setzt man bei Elko König in eine Kooperation mit einem „führenden indischen Industriepartner“. Die Inder haben bereits eine diesbezügliche Absichtserklärung unterzeichnet, noch ist der Deal aber nicht in trockenen Tüchern.
Kriselnder Zulieferer – Elko König meldet 32 Kündigungen an 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-08-25 09:33:07
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