Des Appenzeller Samaritertums gesellschaftliche Bedeutung wie auch seine Grosszügigkeit zeigt sich darin, dass unter den 82 Tischgenossen «nur» 31 stimmberechtigte Delegierte sassen. Viele Gäste aus Rettungsdiensten, Medizin, Militär und Rotes Kreuz waren nebst zahlreichen Ehrenmitgliedern und Delegationen benachbarter Verbände im Saal. An ihrer Spitze der Ausserrhoder Gesundheitsdirektor Yves Noël Balmer, der direkt von der Delegiertenversammlung des Ausserrhoder Bauernverbandes kam.
252 Mitglieder leisteten 3026 Stunden
Mit eindrücklichen Zahlen ergänzte Christian Thörig die in den Unterlagen abgedruckten Jahresberichte. Die 252 Mitglieder leisteten 2025 an 142 Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen 3026 Einsatzstunden.
Die von Vreni Gmünder verantwortete und von Revisorin Edith Nüesch und ihren Kolleginnen geprüfte Rechnung schloss statt mit dem budgetierten Fehlbetrag von 12’550 Franken mit 7306 Franken Rückschlag deutlich besser ab. Auch für das Jahr 2026 sieht der Verband bei veranschlagten Einnahmen von 26’050 Franken und 32’600 Franken Aufwand einen Rückschlag von 6550 Franken vor. Der Jahresbeitrag der Mitglieder wird bei 15 Franken belassen. Das Jahresprogramm 2026 mit Dunant-Gedenkfeier am 30. Oktober in Heiden und der nächsten Delegiertenversammlung in Rehetobel am 20. März 2027 ist einstimmig angenommen worden.
Balmers Dank an die Samariter und seine Sorge um das Spital
«Danke vielmals für Ihr Schaffen jedes Jahr», eröffnete Gesundheitsdirektor Balmer seine Rede. Die Samariter stellten die niederschwellige Gesundheitsversorgung sicher und ermöglichten jene Grossanlässe, welche die Gesellschaft zusammenhielten. Sorge bereite ihm das Spital Herisau mit seinen 10 Prozent höheren Tarifen. Die Geschützte Operationstelle (GOPS) unter dem Spital wäre nach einer Schliessung des Standortes sinnlos.
Auf den Säntis nahm – wie zuvor schon Verbandspräsident Thörig – Peter Gantenbein von Samariter Schweiz in seiner Ansprache Bezug. Gantenbein ermutigte die Samariter, weiterhin zuverlässig ihr Wissen zu vermehren und zu teilen. Die Teufner Samariter Heiri Kuratli und Kathleen Arnold wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft mit der Henry-Dunant-Medaille geehrt. Die 1901 gegründeten Samaritervereine Herisau und Wolfhalden für 125 Jahre. Vor dem Dessert erklärte Michael Werli von der Säntisbahn die Bauarbeiten, welche diesen Sommer die Bahn für einige Wochen stilllegen werden.
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Samariterverband feierte sieben Jubiläen 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-04-02 13:35:09
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