Der Schweizer Wald leidet unter der Hitze und Trockenheit. Trotzdem kürzt der Bundesrat die Mittel für eine klimataugliche Aufforstung. Der Vorstand der kantonalen Konferenz für Wildtiere, Wald und Landschaft ist damit nicht einverstanden.
Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) bestätigte der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Artikel der «NZZ am Sonntag». Bundesrat und Umweltminister Albert Rösti habe diese Mittel aus der Finanzplanung für die kommenden Jahre gestrichen. Diese Gelder stünden also ab 2027 nicht mehr zur Verfügung, so das Bafu im NZZ-Artikel.
2020 hatte das Parlament noch 100 Millionen Franken, verteilt auf vier Jahre, unter anderem für die Pflanzung von hitzerestistenten Bäumen bewilligt. Die Massnahmen wurden 2023 verlängert, die Mittel aber um ein Drittel gekürzt. Nun sollen die Gelder für die Walderhaltung also nochmals gekürzt werden.
Im Vorstand der kantonalen Konferenz für Wildtiere, Wald und Landschaft ist man darüber verärgert, wie es in der «NZZ am Sonntag» heisst. Die Streichung komme zur Unzeit zumal die Waldbrandgefahr auch nördlich der Alpen zunehme. Die Hitzeperioden würden im Wald grosse Schäden und Folgekosten verursachen, wird Vorstandsmitglied und Appenzell Innerrhoder Mitte-Regierungsrat Stefan Müller zitiert.
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Stefan Müller kritisiert Kürzung der Mittel für klimatauglichen Wald 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-08-03 06:07:00
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