Das fünfte Strassenbau- und Investitionsprogramm 2027 – 2030 des Kantons Appenzell Ausserrhoden soll einen Schwerpunkt auf die Verbesserung der Veloinfrastruktur legen. Das heisst es in der entsprechenden Pressemitteilung der Kantonskanzlei. Zu den Schwerpunkten zählen demnach der Umbau zu Velo- und Gehwegen im Zweirichtungsverkehr zwischen Herisau und Schachen, Waldstatt und Schönengrund, Teufen und Speicher sowie Verbesserungen im Schwänli Herisau oder zwischen Gais und Appenzell. Andere grössere Vorhaben sind die Umgestaltung der Werdstrasse in Heiden, die neue Brückenverbindung zwischen Speicherschwendi und Rehetobel und der Ausbau mit einem Velo- und Gehweg von der Gemeindegrenze Waldstatt im Murbachrank nach Urnäsch. Hinzu kommen kleinere Projekte in verschiedenen Gemeinden.
Der regionale Ausgleich sei sichergestellt, betont der Regierungsrat hinsichtlich des eben in die Vernehmlassung geschickten Strassenbau- und Investitionsprogramms 2027 – 2030. Total umfasst es 25 Objekte. In den vier Jahren sollen netto rund 64 Millionen Franken in den Ausbau und die Substanzerhaltung der Strasseninfrastruktur investiert werden. Die Finanzierung erfolgt wie gewohnt über die Strassenrechnung. Nach der Vernehmlassung wird der Regierungsrat mit Blick auf die langfristige Finanzplanung die Investitionen im Strassenbau nochmals priorisieren. Wie er in seinem Communiqué schreibt, sei es ihm ein Anliegen, den Kanton trotz angespannter Finanzsituation verkehrlich voranzubringen.
Bis am 22. Mai 2026 haben Gemeinden, Parteien und Verbände sowie interessierte Kreise die Möglichkeit, sich zum fünften kantonalen Strassenbau- und Investitionsprogramm 2027 – 2030 zu äussern. Die Unterlagen können auf der Webseite des Kantons unter www.ar.ch/vernehmlassungen abgerufen werden.
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Velofahrer auf der Überholspur 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-03-23 10:54:22
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