Was am Freitagabend in einer bewegenden Schlusszeremonie zu Ende ging, hatte weit vor dem ersten aufgestellten Zelt begonnen. Rund 100 Personen haben sich während zwei Jahren ehrenamtlich im «Tatzä»-Team engagiert, hiess es in einem Abschlusscommuniqué der Lagerleitung.
Dank dieser Arbeit aller Helfenden konnte das Kantonslager ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne gehen: «Unser grossartiges Team hat dieses Lager getragen und gezeigt, was Pfadi ist. Pfadis übernehmen Verantwortung, begegnen Schwierigkeiten mit Zuversicht und können sich aufeinander verlassen», sagt Lidia Truxius v/o Elmex, Co-Hauptlagerleiterin des Tatzä.
Im Zentrum des Lagers standen aber nicht die 100 Ehrenamtlichen, sondern die über 40 Pfadiabteilungen, deren Leitungsteams und die rund 2500 Kinder und Jugendlichen selbst. Für die Verantwortlichen war das Lager damit vor allem eines: Eine Bestätigung, wie wertvoll die Pfadi für Kinder und Jugendliche ist und wie gut die Strukturen dahinter funktionieren. So wurde in der Degenau an jedem einzelnen Lagertag sichtbar, wie engagiert, verantwortungsvoll und gemeinschaftlich die vielen Pfadilager jeden Sommer über die Bühne gehen, hiess es weiter. «Für mich gab es kein einzelnes Highlight. Vielmehr ist es uns gelungen, Raum für Freude zu schaffen. Darin sind die bewegenden, prägenden Momente auch von selbst entstanden, einfach weil Menschen zusammenkommen», bringt es Toni Helbling v/o Kaiko, Co-Hauptlagerleiter auf den Punkt.
Das ist es, was von der Pfadi bleibt, wenn das letzte Zelt abgebaut ist: Freude, die man weitergibt, statt sie für sich zu behalten. Verantwortung, die man übernimmt, weil man sie sich zutraut. Und ganz nebenbei lernt man fürs Leben, was in keinem Schulzimmer unterrichtet wird. Für die rund 2500 Kinder und Jugendlichen aus St.Gallen und den beiden Appenzell endete damit ein Lager, das ihnen zwei Wochen lang eine eigene Welt bot.
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Was bleibt, sind die Erinnerungen 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-07-26 07:14:44
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