„Ich habe jeden Moment auf dem Platz gehasst“, hat Novak Djokovic sein Erstrunden-Aus bei den US Open emotional kommentiert. Der Serbe hatte gegen den argentinischen Außenseiter Mariano Navone mit großen Kreislaufproblemen zu kämpfen, mehrmals musste sich der 39-Jährige übergeben.
Für Djokovic war es in seinem 20. Auftritt beim Grand-Slam-Turnier in New York das erste Erstrunden-Aus. Dabei ging es ihm sichtlich schlecht. Von Beginn an wirkte er bei zunächst 25 Grad und schwülen Bedingungen gezeichnet, stützte nach langen Punkten immer wieder die Hände auf die Knie, atmete schwer. Alleine im dritten Satz ging er mehrere Male an den Rand des Platzes und übergab sich.Hinzu kamen muskuläre Beschwerden. Tabletten, Spray, Pulver, eine medizinische Auszeit zur Behandlung am Rücken – der Serbe versuchte alles. Doch vergeblich: Im fünften Satz war die Gegenwehr gebrochen, Djokovic musste sich unter Tränen geschlagen geben. Sein Gegner war ebenfalls gezeichnet – aber glücklich: „Es war sehr schwer für mich“, gestand Navone nach dem Sieg über sein Idol, „wenn du auf diesem Court gegen den Größten aller Zeiten spielst. Das ist das Beste, was ich auf dem Platz erlebt habe“.„Wirklich ernstes Problem“„Ich habe jeden Moment auf dem Platz gehasst“, sagte Djokovic danach vor der Umkleidekabine im Arthur Ashe Stadion. „Es ist etwas, das mich leider in fast jedem Spiel dieses Jahr begleitet“, berichtete der Serbe. „Erbrechen, Übelkeit, ein wirklich ernstes Problem. Dann fängt mein ganzer Körper an, zusammenzubrechen, Krämpfe und Schmerzen. Mein Rücken hat einfach aufgegeben, am Ende auch die Schulter, und ich konnte es nicht mehr zu Ende bringen.“ Schon beim Vorbereitungsturnier in Cincinnati hatte Djokovic in der ersten Runde mit diesen Beschwerden verloren.
Erbrechen, Tränen, Aus – Djoker: „Habe jeden Moment auf dem Platz gehasst“ 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-08-31 08:06:23
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