Der LASK eilt in der Bundesliga von Sieg zu Sieg. Nach dem 3:0 am Samstagabend gegen Altach drehte sich in Linz aber alles um einen Mann, der gar nicht vor Ort war: Sasa Kalajdzic. Österreichs WM-Held steht vor einer Rückkehr auf die Gugl. Der sensationelle Champions-League-Einzug hat es möglich gemacht. Die Linzer sollen Kalajdzic ablösefrei verpflichten – mit einem entsprechenden Salär. „Wenn er kommt, wird keiner böse sein“, sagte LASK-Trainer Dietmar Kühbauer.
Kalajdzic hatte im Vorjahr beim Double-Gewinn der Oberösterreicher als Leihspieler von den Wolverhampton Wanderers eine tragende Rolle gespielt. „Dass er ein guter Spieler ist, darüber müssen wir nicht diskutieren“, betonte Kühbauer. „Da wäre jeder Verein in Österreich happy, wenn er ihn hätte.“ Laut englischen Medien hat sich Kalajdzic bereits bei seinen Kollegen in Wolverhampton verabschiedet. Bis Transferschluss am Donnerstag (17 Uhr) hat er Zeit, um in Linz zu unterschreiben.„Wenn es so ist, ist es fantastisch“, sagte Kühbauer. „Der Spieler ist halt ‘outstanding‘.“ Abgesehen von seiner eigenen sei er aber nicht für Unterschriften zuständig. Regen Kontakt zu Kalajdzic, den er bereits in seiner Zeit als Rapid-Trainer habe holen wollen, stellte Kühbauer aber nicht in Abrede. „Ich habe ihn jetzt fast ein Jahr gehabt, da hat man sich kennen und schätzen gelernt.“ Viele seiner früheren Spieler würden ihn immer noch um Rat fragen. „Weil sie wissen, dass ich ihnen eine ehrliche Antwort gebe. Das war bei Sasa bisher nicht anders.“Adeniran wohl mit MaskeLASK-CEO Siegmund Gruber wollte sich noch nicht aus dem Fenster lehnen. „Sasa ist immer ein interessanter Spieler. Wir haben gesagt, Tür und Tor steht natürlich offen“, sagte der Klubchef bei Sky. In Anbetracht der Champions-League-Millionen verwies er aber auch auf längere Vertragslaufzeiten und dadurch über mehrere Jahre zu zahlende Gehälter. „Wir werden sicherlich keine dummen Sachen machen“, sagte Gruber. Einem möglichen Wechsel von Kapitän Sascha Horvath in die MLS erteilte er jedenfalls eine Absage: „Ich glaube, die können sich den Sascha nicht leisten.“Kühbauer wünscht sich allerdings noch Verstärkung. „Wenn man die Spitzenmannschaften in Österreich hernimmt, haben wir den kleinsten Kader.“ Mit Samuel Adeniran fällt zudem der Topstürmer wegen einer Gesichtsverletzung aus. Adeniran sei ein harter Kerl, sagte Kühbauer über ein mögliches Comeback des US-Amerikaners mit Maske. „Das Entscheidende wird sein, wie sicher er sich fühlt, und wann es von den Ärzten her machbar ist.“ Das hänge auch vom Heilungsprozess ab. „Es wird dauern, aber ich glaube, nicht allzu lang.“Gegen die
Altacher hätte Kühbauer gerne noch ökonomischer gespielt. „Wir haben die
Kräfte aber nicht verbraten. Wir werden in den nächsten Wochen jeden Spieler
brauchen, deswegen ist der Kader auch da.“ Für den LASK geht es am
Dienstag (19.30 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) mit einem Nachtragsspiel beim
WAC weiter. Auf den Cup-Auftritt am Samstag beim Regionalligisten
Deutschlandsberger SC folgt dann am 8. September die Champions-League-Premiere
bei AEK Athen.Lang glänzt
als VollstreckerChristoph Lang will seine
Form nach acht Toren in den ersten sieben Pflichtspielen der Saison mitnehmen.
„Ich spiele jetzt eine Station weiter vorne und fühle mich da auch
wohl“, betonte der Offensivmann, den Kühbauer aus Personalnot zum Stürmer
gemacht hat. „Er hat das annehmen müssen, was wir ihm anbieten“,
sagte der Trainer über den 24-Jährigen, der sich lange in der Reservistenrolle
befunden hatte. „Er hat in seinem Kopf den Schalter gefunden, dass er
nicht nur in den Räumen dahinter spielen kann, sondern auch in der
Spitze.“Gegen das neue Tabellenschlusslicht Altach brachte Lang sein Team mit zwei Toren früh auf Kurs. Bei den Vorarlbergern gab der pardonierte Yann Massombo nach der Posse um einen von ihm angestrebten, aber gescheiterten Transfer zu Sturm Graz in der zweiten Hälfte sein Comeback. Mit Rodney Elongo-Yombo kam ein neuer Offensivmann zu seinem Debüt. Ein Mittelstürmer, den er sich lange gewünscht hatte, wird laut Trainer Ognjen Zaric aber nicht mehr verpflichtet. „Wir müssen und wir wollen mit den Spielern, die da sind, arbeiten und sie weiterentwickeln.“
LASK nicht zu stoppen – ÖFB-Star zum Nulltarif? „Keiner wird böse sein!“ 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-08-30 04:42:45
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