Der Bergwirteverein Alpstein plant den Einsatz von freiwilligen Rangern. Diese übernehmen die Rolle von Gästebetreuerinnen und Gästebetreuern im Alpstein. Nach einer Schulung werden sie an Wochenenden und Feiertagen im Berggebiet unterwegs sein, erkennbar an ihrer einheitlichen Kleidung. Die Ranger suchen das Gespräch mit Gästen, informieren über den respektvollen Umgang mit der Natur und dem Arbeitsumfeld der Landwirtinnen und Landwirte und fördern ein rücksichtsvolles Miteinander. Ziel ist es, die Natur zu schützen und dabei auf Sensibilisierung statt auf Verbote oder Strafen zu setzen.
Pilotprojekt mit klaren Auflagen
Das Projekt ist auf drei Jahre ausgelegt. Der Bergwirteverein berichtet jährlich über Einsätze, Erkenntnisse und mögliche Projektanpassungen. Die Auszahlung der kantonalen Unterstützung erfolgt etappenweise und ist an klare Bedingungen geknüpft. Dazu gehören ein sinnvolles Konzept sowie genügend freiwillige Einsätze. Die Betreuung des Projektes übernimmt das Volkswirtschaftsdepartement.
Steigender Nutzungsdruck
Der Alpstein verzeichnet seit einigen Jahren hohe Besucherzahlen, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen. Der zunehmende Nutzungsdruck wirkt sich auf Natur, Infrastruktur sowie auf die Lebens- und Arbeitsräume im Berggebiet aus und führt teilweise zu Nutzungskonflikten. «Mit dem Ranger-Projekt setzen das Volkswirtschaftsdepartement und der Bergwirteverein gemeinsam auf Information, Sensibilisierung und ein rücksichtsvolles Miteinander im Alpstein», heisst es in der Medienmitteilung der Standeskommission. Sie habe bereits 2025 Massnahmen zur Weiterentwicklung der Tourismuspolitik beschlossen. Dazu gehörte neben der Lenkung des Tagestourismus die Sensibilisierung von Gästen im Alpstein.
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Ranger-Pilotprojekt startet an Auffahrt 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-05-13 12:44:00
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